Unsere Projekte.

Einblicke in realisierte Akustiklösungen und erfolgreiche Projektumsetzungen

Projekt DEVK Hauptzentrale – Flexible Akustiklösungen für wechselnde Bürostrukturen

Im Rahmen des Projekts für die DEVK Hauptzentrale zeigte die Bestandsaufnahme ein klares Bild:
Der Nachhall in den Büroflächen stellte keine Herausforderung dar. Störend wirkten vielmehr Direkt- und Reflexionsschall, deren Ausprägung je nach Abteilung und Arbeitsweise stark variierte. Ziel war es daher, differenzierte akustische Lösungen zu schaffen, die sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen.

Rahmenbedingungen
• Einhaltung aller Vorgaben zu Brandschutz und Rauchmeldesystemen
• Unveränderte Lichtverhältnisse in den mittleren Gebäudebereichen
• Entwicklung eines flexiblen Akustiktrennwandsystems, das sich an wechselnde Team- und Raumstrukturen anpassen lässt

Lösung
Zum Einsatz kam ein modulares Raum-in-Raum-System, mit dem die Großraumflächen der einzelnen Abteilungen bedarfsgerecht zoniert wurden. Die Elemente konnten in unterschiedlichen Konfigurationen aufgebaut werden und ermöglichten eine klare akustische Strukturierung, ohne die Offenheit der Arbeitsumgebung einzuschränken.

Wiederverwendbarkeit
Im Zuge der Kernsanierung der Hauptzentrale wurden die Akustikelemente vollständig demontiert, neu konfiguriert und an einem Ausweichstandort in Zellenbüros wieder eingesetzt. Dort reduzierten sie sowohl den Direktschall zwischen den Arbeitsplätzen als auch den Nachhall innerhalb der Räume – ohne Einschränkungen der akustischen Leistungsfähigkeit.

Sämtliche Systemelemente konnten mehrfach genutzt werden, ohne Anpassungen an Maße, Konstruktion oder akustische Eigenschaften vornehmen zu müssen. Eine erneute Integration in die zukünftigen Arbeitswelten der DEVK Hauptzentrale ist bereits geplant.

Fazit
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie modulare Raumakustiklösungen flexibel auf veränderte Büro- und Nutzungskonzepte reagieren können. Durch die konsequente Wiederverwendung der bestehenden Systeme wurde nicht nur eine effektive akustische Optimierung erreicht, sondern gleichzeitig ein ressourcenschonender und wirtschaftlich sinnvoller Umgang mit vorhandenen Materialien umgesetzt.

Hochschule Ruhr West – Akustische Optimierung im Bestand

Im Rahmen des Projekts an der Hochschule Ruhr West lag der Fokus auf der akustischen Verbesserung bestehender Büroflächen, ohne Eingriffe in die vorhandene Gebäudestruktur vorzunehmen. Ziel war es, die Arbeitsbedingungen sowohl in Einzelbüros als auch in einem offenen Großraumbereich nachhaltig zu optimieren und gleichzeitig zusätzliche Nutzungsflächen zu schaffen.

Ausgangssituation und Anforderungen
Die bestehenden Büroräume wiesen akustische Defizite auf, die insbesondere die Sprachverständlichkeit und die Durchführung von Online-Meetings beeinträchtigten. Headsets sollten zukünftig nicht mehr erforderlich sein. Gleichzeitig bestand der Wunsch, im Großraumbereich zusätzliche Arbeitsplätze zu integrieren, ohne bauliche Veränderungen an Wänden, Decken oder Böden vorzunehmen.

Maßnahmen in den Einzelbüros
In den Einzelbüros wurden gezielt Wandabsorber eingesetzt, um den Nachhall wirksam zu reduzieren. Dadurch konnte die Sprachverständlichkeit deutlich verbessert und eine ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre geschaffen werden, die den Anforderungen des Hochschulumfelds gerecht wird.

Neugliederung des Großraumbereichs
Ein zuvor offener Bereich wurde akustisch und funktional neu strukturiert. Mithilfe einer freistehenden, nicht raumhohen Trennwandkonstruktion entstanden drei Arbeitsbereiche unterschiedlicher Größe. Diese wurden als eigenständige, jeweils abschließbare Räume ausgebildet und ermöglichten eine flexible Nutzung bei gleichzeitiger akustischer Trennung.

Akustische Wirkung
Durch die Maßnahmen wurde der Direktschall zwischen den Arbeitsplätzen deutlich reduziert. Die Nachhallzeiten innerhalb der einzelnen Bereiche konnten signifikant verkürzt werden, wodurch klar definierte und funktionale Arbeitszonen entstanden.

Konstruktive Umsetzung
Zum Einsatz kamen vollständig freistehende Akustik- und Trennwandelemente mit einer Höhe von 2,30 Metern. Die gesamte Umsetzung erfolgte ohne Eingriffe in die bestehende Bausubstanz und blieb damit vollständig reversibel.

Fazit
Das Projekt zeigt, wie modulare Akustiklösungen im Bestand wirksam eingesetzt werden können. Die umgesetzte Lösung ermöglicht eine flexible Anpassung an zukünftige Nutzungsanforderungen und schafft eine funktionale Raumstruktur bei gleichzeitiger deutlicher Verbesserung der Raumakustik.

Zahnarztpraxis 32zwei Köln

In dieser Zahnarztpraxis wiesen die Behandlungsräume aufgrund hoher Decken und schallharter Oberflächen eine ausgeprägte Nachhallwirkung auf. Ziel des Projekts war es, die Raumakustik gezielt zu optimieren und eine angenehmere Atmosphäre für Behandlungen zu schaffen.
Durch die gezielte Platzierung von Wandabsorbern konnten die vorhandenen Schallreflexionen wirkungsvoll reduziert werden. Die Maßnahmen wurden auf die Geometrie der Räume und die vorhandenen Materialien abgestimmt, sodass der Nachhall deutlich verringert werden konnte.
Die Umsetzung erfolgte ohne bauliche Eingriffe in die Gebäudestruktur. Das Ergebnis ist eine spürbar ruhigere und angenehmere akustische Umgebung, die sowohl vom Praxisteam als auch von den Patientinnen und Patienten positiv wahrgenommen wird.